Hinschauen statt wegschauen. Gemeinsam gegen Gewalt – das Landesklinikum Mauer setzt ein Zeichen

MAUER. Im Rahmen der Kampagne „Orange the World - 16 Tage gegen Gewalt“ wird auch heuer wieder auf dieses wichtige Thema aufmerksam gemacht.

 

Schläge, Tritte, Erpressungen, Drohungen, finanzielle Ausbeutung oder psychische Kontrolle: Gewalt hat viele Gesichter. Doch allzu oft wird weggesehen. 

 

Aus diesem Grund hat sich das Landesklinikum Mauer entschieden ein unübersehbares Zeichen zu setzen: Im Zentrum des Klinikgeländes wird eine Flagge gehisst. Eine Flagge, die Symbolbild für das Recht auf ein gewaltfreies Leben sein soll. 

 

Denn Gewalt betrifft uns alle, unabhängig von Bildung, Gesellschaftsschicht, Herkunft, Geschlecht, Religion oder anderen Faktoren. Gewalt ist allgegenwärtig und oftmals dennoch ein Tabu. Es ist ein Thema, worüber nicht gern gesprochen wird und ein Thema, das man bewusst übersieht. Denn Gewalt zu stoppen, erfordert Mut. Mut, als Gesellschaft füreinander einzustehen und sich auf die gesellschaftlichen Herausforderungen einzulassen, die unangenehm sind. 

 

Es erfordert Zivilcourage und Haltung. Eine gemeinsame Haltung gegen Gewalt und für die Wichtigkeit des Schutzes von Opfern und die Würde von Menschen. Um die Relevanz dieses Themas aufzuzeigen und solidarisch gegenüber Betroffenen zu sein, beteiligt sich das Landesklinikum Mauer ebenso erneut an der Kampagne „Orange the World – 16 Tage gegen Gewalt“. In diesem Rahmen wird nicht nur eine Flagge gehisst, sondern alle Mitarbeitenden werden von 25.11.2025 bis 10.12.2025 orange Buttons mit der Aufschrift „Opferschutz – hinschauen statt wegschauen. Gemeinsam gegen Gewalt“ tragen.

 

16 Tage, an denen eine klare Haltung gegen Gewalt repräsentiert und in den Fokus gelegt wird. Dabei soll nicht außer Acht gelassen werden, dass es tägliche und ganzjährige Bewusstseinsschaffung und Auseinandersetzung braucht, um nachhaltig unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen. Der Verantwortung aufeinander Acht zu geben, gewaltfrei miteinander zu leben und Hilfestellungen anzubieten, wo sie benötigt werden. 

 

Im Landesklinikum Mauer fungiert die Gewaltschutzgruppe unter der Leitung von OÄ Dr. Anisa Curan und OA Dr. Matthias Hartmann, als Drehscheibe für die Sensibilisierung, Visualisierung und Enttabuisierung der gesellschaftlichen Gewaltthematik. Gemeinsam mit der Kollegialen Führung des Landesklinikums Mauer, bestehend aus Dipl. KH-BW Regina Bauer, MBA, Prim. Dr. Karlheinz-Christian Korbel und Gerhard Leonhartsberger, MBA, MSc, setzt sich die Gewaltschutzgruppe für eine klare Haltung gegen Gewalt ein. Gegen Gewalt an Patientinnen und Patienten, gegen Gewalt an Angehörigen und gegen Gewalt an Klinikmitarbeitenden.

 

Denn Gewalt hat viele Gesichter, aber Zivilcourage und Mut noch mehr.

 

 

BILDTEXT

Die Gewaltschutzgruppe und die Kollegiale Führung des Landesklinikum Mauer.

 

 

MEDIENKONTAKT

Harald Höllmüller

Landesklinikum Mauer 

Tel.: +43 (0)7475 9004-12050

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